Männerriege Sulgen

#Fitness #Challenge #Verbundenheit

Rangliste Bowling

 Name Resultat Rang Rangpkt
Deckert Matthias 186 1 20
Lauener Martin 179 2 19
Kaiser Marcel 178 3 18
Schnetzler Michel 176 4 17
Niklaus Heinz 172 5 16
Schneider Ruedi 169 6 15
Rohner Hansi 160 7 14
Niklaus Peter 155 8 13
Germann Roger 148 9 12
Baumberger Markus 139 10 11
Menzi Toni 134 11 10
Achermann Markus 133 12 9
Schweizer Andreas 128 13 8
Feuerstein Michael 125 14 7
Kreis Stefan 122 15 6

Mit dem Velo nach Lindau

Dreiländer Bodensee-Velotour

Sepp Meyer hat eine zweitägige Velotour, welche uns durch drei Länder entlang des Bodensees führte, organisiert.

Am Samstagmorgen um 07.30 besammelten sich 24 motivierte Turner vor dem Auholzsaal mit E-Bike, ein Kamerad mit herkömmlichem Velo und ein Kamerad ohne Velo bei strahlend schönem Wetter. Zwei Männerriegler mussten sich infolge einer OP und Knieverletzung kurzfristig abmelden. Der Reiseleiter konnte Adi und Yvonne Schori mit dem Bus engagieren, so dass wir unser Reisegepäck verladen konnten. Im Bus war ein Ersatzvelo und mit Adi Schori hatten wir einen Fachmann für die Behebung von allfälligen Pannen. Der Turner ohne Velo durfte mit dem Bus mitfahren.

Fahrt nach Lindau
Der erste Teil unserer Fahrt führte uns von Sulgen auf sog. Ho-Chi-Min Pfaden durch unsere nach der Trockenheit wieder schön ergrünte Thurgauer Landschaft mit den behangenen Obstbäumen nach Steinach. Im Café Füger gab es einen Kaffeehalt. Nachher fuhren wir weiter der Seeroute entlang bis Altenrhein zum Camping Idyll. Dort wurde uns ein feines Mittagessen serviert. Um 14.30 stiegen wir wieder auf unsere Velos und fuhren schon bald auf österreichischem Boden nach Hard, wo es an einem Glacéstand nochmals einen kurzen Halt gab. Weiter führte uns die Velofahrt nach Bregenz über das Rheindelta. Das Rheindelta ist ein wertvolles Naherholungs- und Naturschutzgebiet. Im Rheindelta machten wir einen kleinen Schwenker zum alten Rhein. Dieser ist in den Jahren 1900 bis 1923 durch verschiedene Korrekturen entstanden. Der Grenzverlauf zwischen Österreich und der Schweiz wurde entlang des Flusslaufes des alten Rheins belassen. Dadurch gibt es Gemeinden in Vorarlberg auf der linken Seite und die St. Galler Gemeinde Diepoldsau auf der rechten Seite. Bei Altenrhein fliesst der alte Rhein in den Bodensee.

Wir fuhren weiter dem Bodensee entlang über Bregenz nach Lindau, wo wir im Hotel Premier Inn unsere Zimmer bezogen. Der Bus, welcher uns nach Lindau Insel brachte hatte einige Verspätung. Dadurch war die Stadtführung mit Frau Messmer etwas kurz, weil um 18.30 bereits das Abendessen im bayrischen Restaurant Wissingers bevorstand. Und trotzdem konnten wir viele Informationen über Lindau erfahren. Lindau Insel ist eine Binnenseeinsel mit 3’000 Einwohnern und einer Fläche von 52 ha und ist die ursprüngliche Stadt Lindau. Die heutige Insel entstand aus ursprünglich drei separaten Inseln, welche aus einer Moräne des Rheingletschers gebildet wurden. Wir liefen unter kundiger Führung durch kleine Gassen und konnten die schönen Altstadthäuser, welche zum Teil über 600 Jahre alt sind, betrachten und erfuhren viele Hinweise über ihre Geschichte.

Das Essen im Restaurant Wissingers war sehr schmackhaft und unser Hunger war gestillt. Anschliessend wurden wir in den Ausgang entlassen. Im Reiseplan war aufgeführt, Schlummertrunk einnehmen und/oder Casinobesuch. Von der letzteren Variante ist mir kein Kamerad bekannt, welcher davon Gebrauch machte. Wir liefen durch die Altstadt und stiessen auf ein Weinfest, welches von der freiwilligen Feuerwehr Lindau organisiert wurde. Wir tranken feine Weine und eine Liveband spielte Musik. Anschliessend fuhr eine Gruppe inkl. der Schreibende mit dem Bus ins Hotel zurück. Dort nahmen wir noch einen allerletzten Schlummertrunk und die Uhr zeigte bald Mitternacht an. Ruedi hat am 13. September Geburtstag und wir sangen ihm noch Happy Birthday.

Ich erfuhr erst am Sonntag, dass die andere Gruppe noch einiges länger am Weinfest weilte. Zu dieser Zeit fuhr vermutlich kein Bus mehr. Kurzerhand fragten sie einen Feuerwehrmann, ob es möglich wäre, die Gruppe mit dem Feuerwehrbus ins Hotel zu fahren. Dieser sagte zu unter der Bedingung, dass noch zwei Flaschen Wein konsumiert werden. Auf diesen Deal liess sich die Gruppe ein und so erreichten auch sie das Hotel.

Fahrt nach Friedrichshafen
Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück im Hotel verluden wir unser Gepäck wieder in den Bus und stiegen auf unsere Stahlesel. Das Wetter zeigte sich wiederum von der besten Seite, strahlender Sonnenschein und milde Temperatur. In Tunau bei Kressbronn gab es einen Kaffeehalt. Die Fahrt führte uns weiter dem Bodensee- Radweg entlang bis nach Friedrichshafen zur Fähre. Diese brachte uns sicher über den Bodensee nach Romanshorn. Auf dem Schiff konnten wir ein Getränk nach Wahl auslesen. Wieder auf festem Boden fuhren wir weiter nach Chressibuch zur Buschenschenke. Dort war für uns ein Mittagessen vorbereitet, heisser Fleischkäse mit Kartoffelgratin und grünem Salat. Plötzlich stellte der Reiseleiter fest, dass der Männerriegler, welcher die Reise ohne Velo und mit dem Bus zurücklegte, nicht anwesend war. Anscheinend war dieser der Meinung, dass das Essen in der Waldschenke stattfindet. Unsere Reise näherte sich dem Ende entgegen. Wir fuhren weiter über Sonnenberg,

Oberaach und Engishofen nach Kümmertshausen und weiter nach Donzhausen ins Restaurant Löwen, wo wir Torte mit Kaffee genossen. Zum Abschluss unserer zweitägigen Reise sangen wir das Turnerlied. Ruedi, welcher in ein neues Lebensjahr gestartet ist, hat uns noch einen Appenzeller offeriert. Anschliessend konnten wir das Reisegepäck wieder in Empfang nehmen und individuell den Heimweg antreten. Insgesamt sind wir mit den Velos rund 130 km gefahren. Diese Reise wird uns in bester Erinnerung bleiben und wir danken dem Reiseleiter Sepp Meyer für die perfekte Organisation. Ebenfalls einen Dank möchten wir Adi und Yvonne Schori aussprechen für die Begleitung mit dem Bus. Sehr erfreulich war zudem, dass wir keine Panne und keinen Unfall beklagen mussten.

Hessenreuti, 14. September 2026, Reiseberichterstatter Hans Senn

Mission Olympia: Die Rätsel der Götter

Faust- und Volleyballturnier 2026

Velotour zu kühler Waldschenke

Das diesjährige Sommerprogramm der Sulger passte zu den Aktualitäten: TV-Fussball schauen im präsidialen WM-Stübli im Oberdorf und zur Einstimmung eine Velotour zu kühleren Orten.

15 Turner fanden sich zur e-Bike Tour ein und radelten über Gutbertshausen – Breitenloo – Heldswil – Zihlschlachterwald – Eberswil – Hauptwil zur idyllisch gelegenen Waldschenke in Bischofszell. Gefragt war eine möglichst schattige Route auf verkehrsarmen Nebenstrassen.

Die Bergetappen nach dem Sitterübergang in Leutswil und die schön gelegenen Weiher um Hauptwil wurden mit Bikes im Nu erklommen. Wo vor zehn Jahren der e-Biker noch allein war, haben mittlerweile unsere Senioren zu 90 % auf Motörlivelo umgestellt. Den Traditionalisten mit Gangvelos wurde im Einvernehmen Streckenverkürzung ermöglicht.

Zufrieden erreichten wir das Etappenziel auf dem Bischofsberg auf 600 Meter über Meer und zu unserem Erstaunen hatten sich bereits eine Jassergruppe des Frauenturnvereins zum Outdoor-Jassen dort eingefunden. Nach zünftigem Vesper und Schnupf ging es zügig sitterabwärts, mussten doch die späte Anspielzeit der TV-Uebertragung im Auge behalten werden.

Der gelungene kameradschaftlicher Anlass fand ein gutes Echo.
Nach den Sommerferien sind die Männerriegler am eigenen Faust- und Volleyballturnier (8.August) im Arbeitseinsatz. Einen weiteren Höhepunkt des Vereinsjahrs wird die zweitägige Dreiländer-Turnfahrt mit Velos (12.-13. September) um den oberen Bodensee bringen.

Sepp Meyer

Turnfest Islikon

Frühlingsabend-Wanderung

Winterfit-Olympiade 2026

Kantönligeist